Die moderne Tiermedizin leistet oft Erstaunliches, doch sie hat auch ihren Preis. Wer seinem geliebten Haustier die beste Versorgung sichern will, muss nicht selten tief in die Tasche greifen – oder beizeiten eine Tierkrankenversicherung abschließen. Die hat sich von einem Nischen- zu einem Massenprodukt entwickelt: Mehr als 2 Millionen solcher Policen haben die Bundesbürger abgeschlossen; 2019 waren es noch 845.000. Maßgeblichen Anteil daran dürfte die stark gestiegene Zahl der Katzen- und Hundebesitzer haben. In deutschen Haushalten leben mittlerweile knapp 16 Millionen Katzen und 10 Millionen Hunde. Noch mehr aber haben die Ende 2022 novellierten Tierarztgebühren die Absicherungsbereitschaft erhöht, da sie einen Kostenschub nach sich zogen. Während noch 2020 fast vier von fünf Tierpolicen lediglich Operationskosten abdeckten, geht der Trend hin zum umfassenden Schutz: Der Anteil allgemeiner Tierkrankenversicherungen, die auch die Kosten stationärer und ambulanter Behandlungen übernehmen, ist auf rund 40 Prozent gestiegen. Die Tarife unterscheiden sich allerdings teils erheblich, weshalb individuelle Beratung zu empfehlen ist.
Die moderne Tiermedizin leistet oft Erstaunliches, doch sie hat auch ihren Preis. Wer seinem geliebten Haustier die beste Versorgung sichern will, muss nicht selten tief in die Tasche greifen – oder beizeiten eine Tierkrankenversicherung abschließen. Die hat sich von einem Nischen- zu einem Massenprodukt entwickelt: Mehr als 2 Millionen solcher Policen haben die Bundesbürger abgeschlossen; 2019 waren es noch 845.000.
Maßgeblichen Anteil daran dürfte die stark gestiegene Zahl der Katzen- und Hundebesitzer haben. In deutschen Haushalten leben mittlerweile knapp 16 Millionen Katzen und 10 Millionen Hunde. Noch mehr aber haben die Ende 2022 novellierten Tierarztgebühren die Absicherungsbereitschaft erhöht, da sie einen Kostenschub nach sich zogen.
Während noch 2020 fast vier von fünf Tierpolicen lediglich Operationskosten abdeckten, geht der Trend hin zum umfassenden Schutz: Der Anteil allgemeiner Tierkrankenversicherungen, die auch die Kosten stationärer und ambulanter Behandlungen übernehmen, ist auf rund 40 Prozent gestiegen. Die Tarife unterscheiden sich allerdings teils erheblich, weshalb individuelle Beratung zu empfehlen ist.